Hauskauf

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Warum brauche ich einen Notar beim Hauskauf?

Die Notwendigkeit eines Notars ergibt sich aus den gesetzlichen Bestimmungen des BGB´s. Die Eigentumsübertragung eines Grundstücks ist in den §§ 873 Abs. 1 und 925 BGB geregelt. Zunächst muss eine Einigung erfolgen. Bei der Übertragung von Eigentum an Immobilien nennt man dies Auflassung. Diese muss in der Regel bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Parteien vor einem Notar erklärt werden. § 873 Abs. I BGB lautet hierzu wie folgt:

„Zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück, zur Belastung eines Grundstücks mit einem Recht sowie zur Übertragung oder Belastung eines solchen Rechts ist die Einigung des Berechtigten und des anderen Teils über den Eintritt der Rechtsänderung und die Eintragung der Rechtsänderung in das Grundbuch erforderlich, soweit nicht das Gesetz ein anderes vorschreibt.“

§ 925 Abs. 1 S. 1, 2 BGB lautet:

„Die zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück nach § 873 erforderliche Einigung des Veräußerers und des Erwerbers (Auflassung) muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einer zuständigen Stelle erklärt werden. Zur Entgegennahme der Auflassung ist, unbeschadet der Zuständigkeit weiterer Stellen, jeder Notar zuständig.“

Der Vertrag, indem sich der eine Teil zur Eigentumsübertragung des Grundstücks verpflichtet, muss ebenfalls für seine Wirksamkeit vom Notar beurkundet werden

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Merkblätter zum Hauskauf: